PLAN STATT PLANLOS – Weil Leistung kein Zufall ist
Wir rücken den Sporthund in den Fokus!
Wir sind uns einig: Wir brauchen mehr gute Sporthundeweiterbildungen! Darum haben wir uns zusammen gesetzt und DIE Themen gesucht.
Es geht um die SportlerInnen unter euch, die TrainerInnen und natürlich um unsere KollegInnen, die Therapeuten. In der heuten Zeit gibt es so viele Informationen über alles, dass es teilweise sehr schwierig ist einen jungen Hund auszubilden. Oder einem Schüler etwas zu raten. Oder eben als Therapeut zu entscheiden ob und wann ein Sporthund wieder in seinen Sport einsteigen darf.
Der Hundesport wird immer leistungsorientierter. Schneller. Und es gibt viele verschiedene Formen des Trainings. In der Physiotherapie ist es nicht anders. Sehr viele Weiterbildungen beschäftigen sich mit der Fitness oder damit, wie ein normaler Hund in der Reha begleitet wird. Bei Sporthunden ist aber nicht nur wichtig WAS sie tun, sondern auch WIE und manchmal auch WANN.
Alles greift ineinander. Bewegungen sind abhängig von Körperbau und Biomechanik des Hundes. Um dies zu verstehen, braucht man ein grundlegendes Wissen an Anatomie. In unseren Weiterbildungen nutzen wir außerdem die Canid Gait zur Objektiven Gangbildanaylse um Bewegungsmustern auf den Grund zu gehen. Und auch wenn sich Gangbildanalyse langweilig anhört, ist es essentiell wichtig. Und langweilig wird es sicher nicht!
Wenn ihr einen Sporthund führt oder aufbaut, müsst ihr verstehen welche Schwächen und Stärken euer Hund hat. Denn daran könnt ihr euch orientieren, wenn es darum geht ihn auf zu bauen oder ihm zu helfen. Genau wie einen Lernprozess zu verstehen ist es wichtig zu verstehen welche Rolle Biomechanik in der Gesunderhaltung eines Hundes spielt. Dieses Wissen macht das Training besser! Und einfacher! Denn wenn ich die Möglichkeiten meines Hundes perfekt ausschöpfen kann, steht einem gesunden, sportlichen Leben nichts im Weg.
Biomechanik im Hundesport ist bisher in der normalen Physiotherapie kaum zu finden. In der Ausbildung liegt der Fokus meistens auf der Reha normaler Hunde. Aber Sporthunde sind anders. Natürlich sind sie auch Familienmitglieder und Begleiter, aber sie sind auch Leistungssportler und es ist wichtig das große Ganze dahinter zu sehen und natürlich auch ein Mindestmaß aus jeder Sparte zu verstehen. Viele KolegInnen fürchten sich ein bisschen vor Sporthundemenschen. Warum? Weil sie selbst nicht im Sport sind und weil manche Dinge nur zu verstehen sind wenn man in den Aufbau schaut.
Die Basis, sowohl in der Physiotherapie, im Sport und auch im Training ist der Muskelaufbau. Ohne Muskulatur, die sich über das Skelett spannt, wäre eine Aufrichtung des Körpers gar nicht möglich. Aber was ist wichtiger? Die Hardware oder die Software? Was genau ist eigentlich wichtiger? Kraft oder Kondition? Und wann darf ich meinen jungen Hund wie belasten? Oder die große Frage: Wie suche ich meinen zukünftigen Sporthund eigentlich aus?
Einzeln betrachtet ist Hundefitness, Warm up, Cool Down und Gymnastizieren bzw Dehnen jeweils ein Thema für sich. Aber habt ihr schon Mal überlegt, dass dies alles zusammen die Leistung ausmacht? Außerdem ist es so wichtig einen Plan zu haben! Eine Struktur – nicht nur körperlich- um dem Hund im Training, im Sport und bei der Physio den größtmöglichen Gewinn zu bringen. Und ihn natürlich so lange wie möglich gesund zu halten. Denn genau dafür machen wir das alles, oder nicht?
Und JA! Wir werden darüber sprechen! Wir möchten EUCH helfen Hunde lange sportlich zu halten und sie auch nach Traininspausen oder Verletzungen wieder auf die Beine und in den Sport bringen zu können.
Auch Sporthunde verletzen sich leider. Oft auch trotz guten Training und regelmäßiger Physiobegleitung. Ich selbst habe damals nicht viele Weiterbildungen zur Reha von Sporthunden gefunden. Und vor allem wie läuft denn so ein Trainingsaufbau ab?
In welcher Phase der Wundheilung sich ein Tier befindet, bestimmt welche Form der Reha und des Trainings wir brauchen. Aber auch dies gerät oft in den Hintergrund, wenn wir mit Trainern und Hundesportlern nicht richtig kommunizieren können. Wir brauchen nicht viele Tools, aber wir müssen verstehen wie genau sie zu nutzen sind und warum die Grundlagen und die Basis IMMER wichtig sind.
Also: Willst du wissen wie du mit einem Plan statt planlos an einen Sporthund heran gehst?
Dann ist dies hier ein MUSS:
PLAN STATT PLANLOS – Weil Leistung kein Zufall ist:
Teil 1: Bewegungen lesen statt raten
ITeil 2: Struktur schlägt Zufall
Teil 3: Reha ist kein Wunschkonzert
